Bundesland:
Bayern

Regierungsbezirk:
Oberbayern

Landkreis:
Erding

Höhe:
506 m ü. NHN

Fläche:
22,05 km²

Einwohner:
2529 (31. Dez. 2012)

Bevölkerungsdichte:
115 Einwohner je km²

Geografie

Das Gemeindegebiet von Pastetten erstreckt sich auf der hier auslaufenden Münchner Schotterebene, die weiter östlich in ein Wald- und Hügelland sowie weiter südlich in den Ebersberger Forst übergeht. Es existiert nur die Gemarkung Pastetten. Ortsteile sind Auerhäuseln, Birkeln, Dürnberg, Erlbach, Fendsbach, Harrein, Harthofen, Katterloh, Moosstetten, Oberschwillach, Ötz, Pastetten, Poigenberg, Reithofen, Rotmühle, Taing und Zeilern.

Geschichte

Pastetten wird erstmals 957 in einer Urkunde des Bischofs Abraham von Freising Pastetten als „Poustetin“ genannt. Seit Ende des 15. Jahrhunderts ist Pastetten als Hofmark im Besitz der adeligen Familie Preysing nachweisbar. 1682 verkaufen die Preysing die Hofmark Pastetten (mit der dazugehörenden Hofmark Kopfsburg) an das Hochstift Freising. Diese historischen Beziehungen wurden im Wappen durch den Mohrenkopf aus dem Freisinger Bistumswappen und durch die silberne Zinnenmauer aus dem Wappen der Preysing festgehalten. Die Hofmark wurde 1803 mit dem Hochstift Freising aufgehoben. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Harthofen: Kath. Filialkirche St.Sylvester, 1766 von Johann Baptist Lethner
  • Pastetten: Kath. Pfarrkirche St.Martin, spätgotischer Bau, mehrfach verändert, barockisiert
  • Taing: Kath. Filial- u. Wallfahrtskirche St.Ottilia, spätgotischer Kern, um 1730/50 umgebaut von Johann Baptist Lethner

siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Pastetten (Wikipedia)

Verkehr

Pastetten liegt in der Region München ca. 14 km südlich der Kreisstadt Erding, 20 km südwestlich von Dorfen, 17 km nördlich von Ebersberg und 32 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich im jeweils 6 km entfernten Hörlkofen und Markt Schwaben, von dem auch eine Anbindung mit der S-Bahn München an die Landeshauptstadt gewährleistet ist.

Ebenfalls im Gemeindebereich liegt der Schnittpunkt der beiden Staatsstraßen 2332 und 2331. An letztgenannter endet mit der Anschlussstelle 13 (Pastetten) momentan auch die am 31. August 2011 eröffnete und nordwestlich am Ort vorbeiführende Autobahn A 94.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.308, 1987 dann 1.702 und im Jahr 2000 2.245 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeisterin ist Cornelia Vogelfänger (CSU). Sie wurde im Jahr 2002 Nachfolgerin von Wilhelm Sandtner (CSU/Einigkeit).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 989 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 136 T€.

Wappen und Flagge

Das Wappen der Gemeinde Pastetten wurde am 17. Oktober 1983 festgelegt: „Geteilt von Gold und Rot; oben ein rot gekrönter Mohrenkopf, unten eine silberne Zinnenmauer.“ Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Weiß-Rot.

Das Wappen wurde vom Fraunberge Heraldiker Carlo Borst gestaltet. Die Regierung von Oberbayern genehmigte mit Beschluss vom 17. Oktober 1983 die Führung des Wappens durch die Gemeinde.

Pastetten wird bereits im 10. Jahrhundert in einer Urkunde des Bischofs Abraham von Freising erwähnt. Seit Ende des 15. Jahrhunderts ist Pastetten als Hofmark im Besitz der adeligen Familie Preysing nachweisbar. 1682 verkaufen die Preysing die Hofmark Pastetten (mit der dazugehörenden Hofmark Kopfsburg) an das Hochstift Freising. Diese historischen Beziehungen wurden im Wappen durch den Mohrenkopf aus dem Freisinger Bistumswappen und durch die silberne Zinnenmauer aus dem Wappen der Preysing festgehalten.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 46 und im Bereich Handel und Verkehr 34 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 235 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 789. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 61 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.551 ha, davon waren 1.250 ha Ackerfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten mit 70 Kindergartenplätzen und 82 Kindern
  • Volksschule mit 9 Lehrern und 160 Schülern

 

Quelle: Wikipedia